Vielseitige Exkursion ins Bisisthal
Vielseitige Exkursion ins Bisisthal und zur Glattalp – ein Tag voller Naturerlebnisse
Naturgenuss vom Sahli bis Zügnagel
Mit zwei vollbesetzten Autos machten wir uns zu zehnt auf den Weg ins Bisisthal. Unsere Wanderung begann beim Sahli und führte uns in den kühlen Morgenschatten des Waldes; ein heisser Sommertag ist angekündigt. Schon bald wurden wir vom Gesang der Singdrossel und der Mönchsgrasmücke begleitet – ein stimmungsvoller Auftakt.
In der Besenbeiz Zügnagel wurden wir herzlich willkommen geheissen. Wir genossen frischen Kaffee und köstlichen, selbstgebackenen Kuchen von der Bäuerin – eine willkommene Stärkung an einem schattigen Plätzchen.
Auf dem weiteren Weg erzählte uns Hedy, die im Bisisthal aufgewachsen ist, von ihrer Kindheit und vom früheren Leben in dieser abgelegenen Region.
Unterwegs entdeckten wir mehrere Apollofalter, hörten den Baumpieper singen und beobachteten eine Ringdrossel.
Entdeckungen am Bach und auf der Glattalp
Für unsere Mittagsrast beim Schattgadenhüttli spendete eine Baumgruppe den wohltuenden Schatten , direkt am Bach. Dort zeigte uns Elisabeth spannende Entdeckungen aus Flora und Fauna: das lebendgebärende Alpen-Rispengras, eine Köcherfliegenlarve – Leibspeise der Wasseramsel – sowie den Rundblättrigen Steinbrech, der uns unter der Lupe seine besonderen Schönheiten preisgab.
Am Nachmittag trennten sich unsere Wege: Drei von uns machten sich auf den Rückweg über den Waldisee zum Sahli – was sie unterwegs noch alles gesehen haben, bleibt ihr Geheimnis.
Sieben von uns wagten trotz Hitze den Aufstieg zur Glattalp. Während des Aufstiegs wurden wir reich belohnt: Zwei Mauerläufer, eine singende Heckenbraunelle, Alpenbirkenzeisige und der Ruf des Kuckucks sorgten für eindrückliche Beobachtungen. Unterwegs kamen wir ins Gespräch mit Älplern, die gerade den Weg für den bevorstehenden Alpaufzug vorbereiteten.
Höhepunkte und Heimfahrt
Oben angekommen, entdeckten wir eine Alpenbraunelle auf einem Kreuz sowie Bluthänflinge, Bergpieper und junge Steinschmätzer.
Für die Talfahrt mussten wir Geduld mitbringen: Die Luftseilbahn verfügt nur über eine Gondel mit Platz für acht Personen – entsprechend kam es zu Wartezeiten. Auf der Heimfahrt im Auto kreiste dann noch ein Rotmilan über uns – womit wir es mit einem kleinen Augenzwinkern doch noch auf genau 30 Vogelarten brachten.
Wir danken Christoph herzlich für die perfekte Organisation!